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aus Tradition
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Brauerei G.A. Bruch

Brautradition an des Saar:

Unsere Brauerei im Stadtteil St. Johann in Saarbrücken wurde im Jahre 1702 gegründet. Somit ist die Brauerei G.A. Bruch das älteste Unternehmen der Stadt Saarbrücken und gleichzeitig das zweitälteste Unternehmen im Saarland.

Seit über 300 Jahren befindet sich die Brauerei im Besitz der Familie Bruch und wird weiterhin unabhängig geführt. Seit 1980 wird die Brauerei in der 8. Generation von Thomas Bruch geleitet und bereitet sich derzeit auf einen weiteren Generationswechsel vor.

Kupferstich Brauerei Bruch
Unsere Philosophie:

Seit der Gründung der Brauerei sind mehr als 3 Jahrhunderte vergangen. Seit dieser Zeit haben wir eine besonders enge Beziehung zu unserer Stadt aufgebaut und fühlen uns Saarbrücken und natürlich der hohen Bierqualität verpflichtet. Seit vielen Jahren bieten wir zahlreiche Bierspezialitäten, die alle mit viel Hingabe, Erfahrung und Leidenschaft entwickelt und frisch zubereitet werden. Der hohe Anspruch an unseren Beruf und unsere Berufung spiegelt sich sowohl im Geschmack, als auch der Bekömmlichkeit wieder.

 

Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, die handwerkliche Braukunst zu leben. Unsere Biere werden ohne Stabilisatoren und ohne Pasteurisierung verarbeitet und an den Kunden weitergegeben. Unsere Lieferanten begleiten uns in vielen Fällen seit mehreren Jahrzehnten und genauso halten es unsere Kunden. Die Verantwortung für die Region, die Menschen und das Handwerk stehen bei uns stets im Vordergrund und so wollen wir auch weiterhin Regionalität und Nachhaltigkeit leben und trinken.

Die Geschichte der Brauerei Bruch

Das Kloster Wadgassen:

Hans Thomas Bruch wird 1598 zum Probst im Kloster zu Wadgassen ernannt. Im gleichen Jahr wird er Vater von Samuel Bruch, der ihm im Amt nachfolgt. Das Kloster erreicht große wirtschaftliche Bedeutung und hatte eine eigene Brauerei, die von den Bruchs verwaltet wurde. Der Enkel von Samuel, Johann Daniel, erlernte als erster in der Familie das Brauerhandwerk und mietete 1702 die Räumlichkeiten des Schusters Nickel Kiefer in der Fröschengasse an und gründete dort die Brauerei im „Stiefel“

 

Die Anfänge im Stiefel und Umzug:

1709 heiratete Johann Daniel die Tochter des Schusters und begründete die fortwährende Tradition. Das Geschäft florierte und bald wurde das Eckhaus zum Markt (Stiefel Restaurant) angebaut, um Brauerei und Gaststube vergrößern zu können. 1856 wurden auch diese Räumlichkeiten zu klein, die Brauerei zog in die Fürstenstraße (etwa Karstadt-Parkhaus) und braute dort mit technisch anspruchsvolleren Mitteln. Der direkte Zugang zur Saarschifffahrt vergrößerte das Verkaufsgebiet bis nach SLS und Lisdorf.

Die Scheidter Straße:

Durch die steigende Nachfrage, wurden auch die Räumlichkeiten der Fürstenstraße zu klein und die Brauerei wurde außerhalb der Stadt gebaut, wo sie noch bis heute steht und in der 8. Generation von Thomas Bruch geführt wird.

 

Der Stiefel nach der Brauerei:

Etliche Jahre wurde der Stiefel, der in andere Hände ging, weiterhin als Gasthaus genutzt und schenkte verschiedenste Biere aus. Er beherbergte im 3.Reich den Reichsrundfunksender und nach dem Krieg zogen die französischen Offiziere mit ihrem Casino ein (). Nachdem Saarbrückens erstes Erotikkino hier seine Filme ausstrahlte, wurde der Stiefel 1972 zurückerworben und eröffnete, nach umfangreichen Renovierungen, im Eckhaus zum Markt, das „Gasthaus zum Stiefel“. Das heutige Stiefelbräu wurde zwischenzeitlich als Spielstätte des Saarländischen Staatstheater genutzt ehe es 1990 wieder zu seiner alten Bestimmung geführt wurde und als Saarbrückens erste Gasthausbrauerei wiedereröffnete.